Im Sturm auf 1375m.
Im Sturm auf 1375m.

                                         Auf dem sturmgepeitschten Lusen.
Noch bevor deas Sturmtief Ulli uns erreichte, haben haben wir,  Volleyballer des TSV-Falkenstein, den Gipfel des Lusen bestiegen.
Es ist bei der derzeitigen Wetterlage und unseren zahlreichen Terminen gar nicht so einfach einen Termin für eine gemeinsame Aktivität zu finden. Am 03.01.2012 war es dann so weit. Viele hatten Zeit und der Wetter schien an diesem Tag auch gut genug, um  sich auf exponierte Gipfel zu wagen. Um 09.00 Uhr brachen wir am Rathaus auf.  Mit 12 Paar, von Frau Ferstl geliehen Schneeschuhen, machten wir 12 Teilnehmer uns im TSV-Bus und einem Privat-Pkw auf nach Waldhäuser. Von hier aus ging es nach einem kurzen Marsch auf der Lusen-Straße, auf den Sommerweg über die Himmelsleiter im dichten Nebel zum Lusengipfel. Schnell haben wir uns an das ungewohnte Wandern auf Schneeschuhe gewöhnt.  Mehrere auftretende technische Probleme behoben wir in kameradschaftlicher, gegenseitiger Unterstützung. Bei der Wanderung kamen  wir auch in die Nähe des Teufelsloches, einem Blocksteinmeer aus dem die Kleine Ohe entspringt. Von hier aus breitete sich der Borkenkäfer nach einen Windbruch vor ca. 30 Jahren über das ganze Nationalparkgebiet aus. Beeindruckend war für uns vor allem der abgestorbene Hochwald von dem nur noch tote, astlose Baumpfähle übrig sind. Überall sind aber auch schon die jungen nachwachsenden Bäume, der Hochwald der Zukunft, zu erkennen.  Nach einem Gipfelfoto auf dem windumtosten  Blocksteinmeer waren wir alle froh schnell die nahe gelegene Lusenschutzhütte aufsuchen zu können, um uns für den anstehenden Rückmarsch aufzuwärmen und zu stärken. Während des Rückmarsches besserte sich das Wetter, der Nebel wurde weggeblasen und neben dem Rachelgipfel konnten wir nun in der Ferne (ca. 150 km) auch die Alpen erkennen. In Waldhäuser trennten sich die Wege der Teilnehmer. Die Erschöpfteren traten nun den Heimweg an. Die bestens trainierten Jugendlichen der B-Jugend hingegen, fuhren weiter nach Osten. Unser Ziel war die berühmte Schneekirche in Mitterfirmiansreut. Leider sind 5,- €  Eintritt für Jugendliche nicht so ganz einfach aufzubringen. So begnügten wir uns damit die Kirche aus der Entfernung zu bewundern. Das gesparte Geld investierten wir in ein Testessen von Schuhbeckschen Kreationen in einem Feinschmeckerrestaurant bei Regen. Um 20.00 Uhr waren auch wir Weitergereiste wieder daheim.

Dabei waren:

Corinne, Anna, Janine, Teresa, Frank, Roby, Sylvan, Lucas, Andre, Jonas, Forian, Wolfgang und Abasi.

 

Hier noch einige Impressionen:

Kunst im Wald
Kunst im Wald
Pause muss auch sein!
Pause muss auch sein!
Die Zecher
Die Zecher
Vor der Lusenschutzhütte
Vor der Lusenschutzhütte
Am Fuße der Himmelsleiter
Am Fuße der Himmelsleiter
Die Schneekirche
Die Schneekirche